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Donnerstag, 28. Mai 2009Dänische Abenteuer ...... oder 4 Mädels auf Abwegen. Wobei Abwege kann man gar nicht sagen, denn wir sind brav auf unseren strickigen Pfaden geblieben und haben auch brav alles mitgenommen, was uns da so in den Weg gekommen ist Aber mal der Reihe nach: Die Anleitung für die Tasche hab ich auf "Sew, Mama, Sew!" gefunden, das süße Filzschäfchen ist ein Geschenk von Anita. Unser Strickworkshop bei Ruth war einsame Klasse! 2 Tage haben wir viel gestrickt, viel erfahren, viel englisch gequasselt und abends noch mehr in deutsch, köstlich gegessen und uns einfach wohl gefühlt! Solltet Ihr mal die Gelegenheit haben Ruth zu treffen, dann nichts wie hin, sie ist eine wundervolle Lehrerin, ideenreiche Designerin und dabei eine liebe und warmherzige Frau geblieben. Hier also meine gesammelte Beute, ich erspare Euch die Details, was ich wo und warum gekauft habe ... Hauptsache ich hab "das Zeug" ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Das letzte Bild zeigt was passiert, wenn Wollsüchtige völlig vom Wollrausch benebelt in einen Isager-Shop einfallen: Sie (also ich) kaufen Musterknäuelchen - eigentlich ist es eine Strickpackung für einen Schal, aber ich kann nicht sagen für welches Modell genau - für ein Schweinegeld! Ich freu mich aber trotzdem dass ich das hab, und irgendwann wird mir auch einfallen, was ich damit anfangen kann außer es als Erinnerung aufzubewahren. Mittwoch, 25. März 2009Nadelpausezumindest von den Stricknadeln hab ich in den letzten 2 Wochen eine kleine Auszeit genommen, dafür sind Näh- und Webnadeln zum Einsatz gekommen. Nichts Großartiges nur ein paar Kleinigkeiten die ich unbedingt machen musste damit sie aufhören in meinem Kopf herum zu spuken Eine Kissenhülle und 2 Buchcover in denen ich zum Teil selbst gewebte Stoffe verarbeitet habe. ![]() ![]() Unter dem Querstreifen beim Kissen versteckt sich ein "Hotelverschluß" also einfach eine überlappende Öffnung durch das Innenkissen rein kommt. Ich finde das praktisch und man muss sich weder beim Überziehen noch beim Nähen mit Reißverschluß oder Knopflöchern plagen. Die Seitenteile sind so eingesetzte, daß es an der Kante keine Naht gibt. Gewebt hab ich den Stoff für das Mittelteil schon vor ewiger Zeit aus einer 3 farbigen Kette aus Häkelbaumwolle und geflammtem Baumwollgarn als Schuß. Das Stück, daß ich abschneiden mußte hab ich dann gleich zum ersten Buchcover weiter verarbeitet. So gefällt mir das - 100% Materialausnutzung. Das zweite Cover hat eine Aussenhülle aus Lama (Kette), Wensleydale und Brillenschaf. Diesen Beutel hab ich dann auch noch genäht, aber die Bilder sind leider sehr bescheiden... da werde ich nochmal die Kamera zücken ... ![]() Donnerstag, 26. Februar 2009Es wird wieder gebloggtFast auf den Tag genau 5 Monate hab ich hier nichts von mir hören lassen - Au weia, wie die Zeit vergeht! Zuerst war da einfach viel zuviel Arbeit, dann eine selbst auferlegte Internetabstinenz über die Weihnachtsfeiertage, um wieder mal auf den Boden zu kommen, und dann, ja dann hab ich lange überlegt ob ich überhaupt noch bloggen will. Ich liebe es ja meine Projekte auf Ravelry (loony) zu verwalten und nutze es auch gerne um mich über die Projekte meiner Freunde am Laufenden zu halten, aber trotzdem ist es anders. Ich werde also weiterhin bloggen. Speziell über größere Projekte zu denen es mehr zu sagen gibt als "hab' fertig!". Ich werde nicht jedes einzelne Sockenpaar großartig vorstellen und ich erspare mir jede Art von Statistiken. Ich hoffe in Zeiten von überquellenden Mailboxen und übervollen Feedreader ist das auch in Eurem Sinne. Ich lege also gleich mal los: ![]() Leider hab ich aber einen gravierenden Fehler gemacht. Die verwendete Waldschafwolle hatte zwei verschiedene Schattierungen, deren Unterschied ich im Strang nicht erkannt habe. Als ich die ersten 20 Quadrate gestrickt habe, war alles gut, und ich habe diese auch gleich zusammengefügt. Dann trat eine Projektpause von einigen Monaten ein. Dann aber flugs aufgerafft und die noch fehlenden 20 Quadrate gestrickt, dabei dürfte ich dann tiefer in den vielen noch verbliebenen Strängen gewühlt haben, denn diese 20 Quadrate haben eine deutlich dunkleren Farbton als die ersten. bemerk hab ich das erst, als ich den ersten und den zweiten Teil der Decke zusammengefügt habe ![]() Ärgerlich, denn wenn ich zuerst alle Quadrate gestrickt hätte, wäre es möglich gewesen die unterschiedlichen Farben abwechselnd ein zuarbeit, und ich hätte einen netten Schachbretteffekt bekommen. Auftrennen werde ich aber trotzdem ganz sicher nicht - zu viele vernähte Fadenenden, mit Maschenstich geschlossenen Verbindungen und eingestrickte Verbindungsblöcke. Für zukünftige Decken hab ich aber wieder was gelernt: Immer erst alle Quadrate stricken, dann auflegen, dann erst verbinden. Herzlichen Dank für die Lektion! Freitag, 10. Oktober 2008Ein zweites Lebenhab ich einer alten, fleckigen Jeansjacke und einem Polsterbezug eingehaucht. Ich bin so begeistert von dem Ergebnis, daß ich sogar einen zweiten Blogeintrag am selben Tag schreibe. DAS war schon lange nicht mehr der Fall Das Zuschneiden der Jeansteile hat mir diesmal ein bischen Kopfzerbrechen bereitet, denn ich wollte unbedingt eine der beiden Brusttaschen als Außentasche haben. Schlußendlich hat es dann - mit etwas Stückelarbeit - geklappt. Und wärend ich so herumgepuzzelt habe, ist mir dann auch gleich die Idee gekommen eine der Laschen vom Bund und einen genieteten Jackenknopf für den Verschluß zu benutzen. Voll stilecht! Damit ihr Euch die Größe besser vorstellen könnt hab ich mein Sockenstrickzeug gleich in der Tasche verstaut - Foggy Dawn. Eine Socke fertig, die zweite seit Wochen angeschlagen aber nicht in Arbeit. Wenn der Taschenwahn so weiter geht, bleib ich wohl noch länger einbeinig ...
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on my needles ...Webschal 100/10
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